Rimoldis erklärtes Ziel, bei den Nationalratswahlen im Oktober 2023 einen Sitz zu ergattern, ist gescheitert. Er erreichte weniger Stimmen als Aufrecht Schweiz oder vergleichbare Gruppierungen. Ein forsches und lautes Auftreten ist innerhalb des bewussten Widerstandes keine Garantie für Wählerstimmen – zumal die zahlreichen Rückmeldungen an unsere Seite klar zeigen, dass sich immer mehr Menschen von Rimoldi abwenden. Auch eine ganzseitige Anzeige bei 20 Minuten konnte die kritisch denkenden Bürger nicht überzeugen – offensichtlich auch nicht die bisherigen Corona-Mitläufer.
Rimoldis Inszenierung als Freiheitskämpfer, der angeblich 99 % der Bewegung hinter sich hat, hat sich nicht ausgezahlt. Fest steht, dass er dem Widerstand bei den Wahlen vom 22. Oktober 2023 erheblich geschadet hat (siehe unten). Auch aus den eigenen Reihen wächst die Kritik – nachfolgend eine Auswahl.

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Rimoldi kontra Aufrecht
Dank Nicolas A. Rimoldi kein Sitz für die Freiheitsbewegung!
Obwohl es an formeller Einheit mangelt, rief ausgerechnet Rimoldi gerne zur Geschlossenheit auf («Mir müessed zäme ha») – und warf gleichzeitig Aufrecht vor, Spalter zu sein. Dabei war er selbst Mitbegründer und Vorstandsmitglied von Aufrecht (Gründungsprotokoll unten verfügbar). Er verliess den Verein, weil ihm die übrigen Vorstandsmitglieder nicht die gewünschte Position und Entlohnung gewährten, die er bei Mass-Voll als alleiniger Entscheidungsträger geniesst.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Bei den Zürcher Kantonalwahlen im Februar 2023 erreichte Aufrecht 2,15 %, die EDU 1,89 %. Mit der vorgesehenen Listenverbindung mit der EDU hätte dies für einen Nationalratssitz gereicht. Rimoldi entschied sich jedoch, mit Mass-Voll separat anzutreten – die Stimmen fehlten folglich bei Aufrecht. Nicolas Rimoldi ist damit der eigentliche Spalter.
An der GV der Verfassungsfreunde erklärte Rimoldi, Aufrecht habe bei den Wahlen total versagt – und nun müsse er zeigen, wie es geht. Die Öffentlichkeit hat gesehen, wie viel Geld Mass-Voll in die Wahlen investieren konnte. Das Ergebnis war dennoch ernüchternd. Die wirklich freiheitsliebenden Menschen lassen sich nicht mit Geld kaufen.
Bereits beim dritten Covid-Gesetz-Referendum hat Rimoldi durch unqualifizierte Medienauftritte und seinen Alleingang während der Abstimmungskampagne massgeblich zum schlechtesten Resultat aller drei Covid-Abstimmungen beigetragen. Erfahrene Personen in seinem Umfeld, die einen Abstimmungskampf hätten professionell führen können, wurden übergangen.
Auch die Besetzung der SRF-Arena war eine Fehlbesetzung: Es hätten Menschen mit den richtigen Argumenten und juristischem Durchblick auftreten müssen. Die Fehlbesetzung zeigt die egoistischen Bestrebungen Rimoldis deutlich auf – er hätte neben einem kompetenten Juristen bloss als Begleitung geglänzt.

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Wie erwartet gab Rimoldi nach dem Wahldebakel den Medien und den anderen Parteien die Schuld. Ganz falsch ist das nicht: Die etablierten Medien haben kleine Aussenseiterparteien – darunter auch Aufrecht, EDU und SD – weitgehend ignoriert und keine faire Berichterstattung geleistet. Auch zu Podiumsdiskussionen wurde nicht eingeladen, wenn die Altparteien dies so wollten.
Aber laut, aggressiv und mit viel Geld aufzutreten ist eben nicht gleichbedeutend mit Wählerstimmen – zumindest nicht bei Menschen, die sich nicht manipulieren lassen.

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Dass Rimoldi Aufrecht Schweiz – seine direkten Konkurrenten – öffentlich schlechtgeredet hat, hat ihm sicher nicht geholfen. Im folgenden Video von AUF1 ist dies dokumentiert. Anschliessend ein Kommentar von Shippi:
Einmal mehr widerspricht Nicolas A. Rimoldi im Interview bei AUF1 nachweislich den Tatsachen.
Rimoldi degradiert weiterhin auch Aufrecht Schweiz ins Abseits und zeigt keinerlei Anstand.
Nie hat sich Rimoldi für sein geld- und machtgetriebenes Verhalten öffentlich entschuldigt. Er entzieht sich fortwährend jeder Aufarbeitung. Während er seine Gegner öffentlich in den Dreck zieht, inszeniert er sich selbst als lammfrommer Retter der Freiheitsbewegung.
Die Warnzeichen haben sich längst gehäuft. Menschen wie Rimoldi bringen das verlorene Vertrauen in die Politik nicht zurück.
https://s-fb.info/
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Kritik aus den eigenen Reihen an Rimoldi
Die folgenden Screenshots zeigen Kritik, die direkt aus dem Umfeld von Rimoldi und Mass-Voll stammt. Es handelt sich um Aussagen von ehemaligen Mitgliedern, Mitstreitern und Wegbegleitern, die sich öffentlich von Rimoldi distanziert haben:







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Urs Hans war Nationalratskandiat für Aufrecht Zürich und berichtet in diesem Schreiben aus erster Hand über seine Erfahrungen mit Rimoldi – insbesondere im Zusammenhang mit den Wahlen und der Souveränitätsinitiative.
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